Sexismus am BarCampGraz2013

Im diesjährigen BarCamp in Graz kam es zu einem Sexismusvorfall, der noch immer -und das zu recht- weite Kreise zieht. Hierbei trat ein tweet von mir in Erscheinung – eine kleine Klarstellung meinerseits, da ich ein wenig das Gefühl habe, in einem schlechten Licht zu stehen.

(M)Ein Tweet
(M)Ein Tweet

Mahriah nahm am Barcamp Graz teil, erhielt sexistische Kommentare und wurde übelst belästigt. Heinz sprach von einem sexistischen Vorfall, und dass man darüber reden müsste. Sexismus im BarCamp? Klang, als ich es hörte, sehr unglaubwürdig. Nahm ich das BarCamp doch als wirklich angenehme und wunderbare Veranstaltung wahr. Was passierte, erschreckte aber umso mehr.

Mahriah beschreibt das in ihrem Blogpost ziemlich genau und detailliert, sie zeigt auch klar auf, wo es ihrer Meinung nach gehörig fehlte – „wenn das abdrehen der twitterwall wichtiger ist, um “den trollen keine plattform zu bieten”, als eine auseinandersetzung mit solchen problemen, erweckt das schnell den anschein dass die gewichtung falsch gesetzt wird.“

Und sie schreibt davon, dass mein Tweet missverständlich sei. Meinem Tweet – und somit auch meiner Aussage, der Vorfall sei „geklärt“ worden- liegt die falsche Information eines meiner FH-Professoren zugrunde, der am BarCamp teilnahm. Nach meiner Frage (während einer Vorlesung nach dem #bcg13), was denn nun genau passiert sei, wer involviert war und ob es zu einer Aussprache gekommen sei, wurde uns Studenten und Studentinnen mitgeteilt, dass der Vorfall geklärt wurde. Was mich wiederum zu diesem Tweet veranlasste.

Die Geschehnisse als „Vorfall“ zu deklarieren halte ich für gerechtfertigt, denn ein negatives Ereignis war es allemal. Gespannt bin ich auf weitere Reaktionen – und hoffe, dass Mahriah mit ihrer Schilderung nicht alleine steht. Damit, wie sie schreibt, einen Diskurs anzuregen, wie beteiligte Organisatoren und Betroffene in Zukunft besser umgehen können, wäre mehr als erstrebens- und wünschenswert.

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